Radfahren in Bremerhaven - Probleme und Lösungen

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Was soll das? - Eine kurze Einführung

Der Radverkehr ist in Bremerhaven mit ca 14% des Verkehrsaufkommens im Vergleich zu vielen anderen Städten in der BRD passabel, aber steigerungsfähig. Ein Grund für die suboptimale Auslastung liegt darin, dass der Radverkehr von Politik und Verwaltung nicht beworben wird und bis 2019 mit 200.000 €/Jahr nicht so aktiv gefördert wurde, wie in anderen Städten üblich. Trotzdem gibt es einige gute Ansätze, u.a. ein recht gutes Radverkehrskonzept von 2014 (zu finden unter den Links s.u.), das aber leider überwiegend in den Behördenschubladen schlummert. Es gibt einzelne Radfahrstreifen wie in der Hafenstrasse, und Schutzstreifen wie in der Borriesstraße, zunehmend Ampeln für den Radverkehr, wie an der Ecke Ludwigstraße/Borriesstraße. Dort gibt es z.B. auch erste aufgeweitete Radaufstellflächen. Es mehren sich auch die Rad-Abstellanlagen in der Stadt. Warum sind die Fortschritte bisher nicht größer?

  • Der Bremerhavener an sich ist hart im Nehmen und nimmt auch das hin.

  • Die Politik begreift nur langsam, dass das Auto nicht mehr das Maß aller Dinge ist.

  • Die freundlichen Bremerhavener verhindern oft Schäden auch in Problemsituationen.

Was hat sich in Bremerhaven geändert zugunsten des Radverkehrs?

  • Es gibt mehr junge Radler z.B. durch Hochschule, AWI und Thünen-Institut.

  • Die E-Bikes bringen auch immer mehr ältere Menschen aufs Rad.

  • Radfahren gilt heute als modern, sportlich, schnell, ökologisch günstig, insgesamt cool.

In Bremerhaven gibt es 3 große Problembereiche des Radverkehrs. Der erste ist das Problem des Radwegeverkehrsnetzes, also dass die Radwege innerhalb der Stadt möglichst gute und schnelle Verbindungen ermöglichen. Zweitens ist der Zustand vieler Radwege nicht zufriedenstellend, teilweise sogar katastrophal. Drittens weist die Führung von Radwegen viele Schwachstellen, bisweilen sogar Gefahrenstellen auf. Im Folgenden finden sich einige Beispiele.
Eine kleine Randbemerkung: Alle Bilder lassen sich bei Berührung mit der Maus vergrößern.

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Problem Bismarckstraße

Wartburg
Bild links: Einmündung der Wartburgstraße in die Bismarckstraße

Zu einer Problemstraße hat sich die Bismarckstraße entwickelt. Als wichtige Verbindungsstraße zwischen Bahnhof und Elbinger Platz wird sie von vielen Radlern benutzt. Schon an der Überquerung der Wartburgstraße tritt das erste Problem auf mit einem für den querenden Autoverkehr nicht erkennbaren Abbruch des Radweges, so dass es hier immer wieder zu Beinahe-Unfällen kommt. Eine Fortführung der Markierung über die Wartburgstraße hinweg auf die Bismarckstraße mit einer sogenannten Fahrrad-Schleuse wäre sinnvoll, noch besser die Führung des Radverkehrs ab der Fr.-Ebert-Straße auf der Fahrbahn.

Bismarckstraße
Bild links: An der Kreuzung Bismarckstraße, Ecke Schiller-/Rheinstraße. Holzhafenseite

Die zweite Problemzone liegt an der Kreuzung Bismarckstraße-Rheinstraße. Hier wird der Radverkehr vor der Ampel auf einen bordsteingeführten Radweg von der Straße weggeführt und dem Auge des Autofahrers bei einem Schwenk in die Rheinstraße entzogen, um dann plötzlich nach Überwindung der grünen Radfahrerampel über eine Verschwenkung wieder auf die Straße geführt zu werden. Die grüne Ampel über die Rheinstraße vermittelt dem Radfahrenden scheinbare Sicherheit. Die Bismarckstraße ist aber hinter der Kreuzung nur knapp 3,40 m breit. Nicht einmal ein PKW kann dort unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes einen Radfahrenden überholen. Wesentlich sicherer wäre es, den Radverkehr die gesamte Kreuzung auf der Fahrbahnzu führen und ihn so im Auge des Kfz-Verkehrs zu belassen.

Bismarck
Bild links: Bismarckstraße/Elbinger Platz: Beginn eines verpflichtenden unsäglich schlechten Radweges

Der dritte Problembereich ist der Elbinger Platz. Hier wird der Radverkehr mit dem entsprechenden Verkehrszeichen auf einen 95 cm breiten Radweg auf dem Fußweg und durch einen Bushaltesbereich hindurchgezwungen. Aber auch für die Fußgänger ist im Bereich eines Elektrokastens und eines Wartehäuschens minimal Platz. Das verstößt gegen alle Richtlinien zur Anlage von Straßen. Weiterhin wird der Radverkehr, der geradeaus in die Ulmen- oder Kaistraße möchte, mit einem widersinnigen Manöver zum sogenannten indirekten Linksabbiegen gezwungen, statt dass er die Straße benutzen darf. Da der ADFC Bremerhaven viele Klagen von radelnden Benutzern der Bismarckstraße erhalten hat, hat er hierzu eine Beschwerdeformular (hier der Link zum ADFC-Problem-Melder Bremerhaven, mit Acrobat zu öffnen) entwickelt, das gerne von jedem benutzt werden kann, der den ADFC Bremerhaven über Problemsituationen informieren möchte. Solche Meldungen können helfen, Veränderungen zu erzielen. Das Stadtplanungsamt möchte bis März 2020 zumindest konkrete Planungen zu Verbesserung in der Bismarckstraße fertig haben.

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Kaistraße: unkomfortabel und gefährlich

Kaistraße
Bild links: Kaistraße mit abschüssigem Kopfsteinpflaster u. Schienenresten

Als weitere Problemstraße hat sich die Kaistraße herausgestellt. Im Problemmelder (s.u.) ist sie als die Straße mit den häufigsten Stürzen und Verletzungen aufgefallen. Ursache ist das grobe Kopfsteinpflaster, das zum Weser-Yacht-Club auch noch abschüssig und bei Feuchtigkeit sehr rutschig ist. Die Schienenreste fördern Glätte und Spurprobleme für die Radelnden. Frau Konchev vom Stadtplanungsamt, die für die Planung des Umbaus der Straße im Rahmen von "Geestemünde geht zum Wasser" verantwortlich ist, ist durch den ADFC informiert. Wir hoffen auf Optimierung der Situation.

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Verschwenkungen - z.B. An der Mühle - Auf der Columbusstraße

Schiffdorfer Chaussee
Bild links: Unterführung Schiffdorfer Chaussee/An der Mühle, Blick in Richtung Georgstraße

Unter Verschwenkungen versteht man das plötzliche Überführen eines vorherigen separaten Radweges auf die Fahrbahn ohne erkennbare Übergangsstrecken, wie schon an dem obigen Beispiel der Bismarckstraße gezeigt. Das soll eigentlich nicht sein, geht aber manchmal nicht anders. Die gefährlichste Verschwenkung in Bremerhaven besteht an der Unterführung an der Schiffdorfer Chaussee/An der Mühle. Der Radverkehr ist zunächst dem Augenmerk des Kfz-Verkehrs durch einen Schwenk nach rechts in die Hartwigstraße entzogen, gewinnt aber infolge abschüssiger Fahrbahn an Geschwindigkeit und wird dann rasch auf die Fahrbahn geführt und dort zwischen Autos, Leitplanke und Schutzwand eingezängt. Hier könnte der Radfahrstreifen an der Kreuzung deutlich näher an der Kfz-Spur entlanggeführt werden, damit der Radverkehr gut sichtbar ist, und dann mindestens mit einem Piktogramm durch die enge Unterführung geleitet werden. Ein Kind dort radfahren zu lassen, ist fast fahrlässig. Erster Bericht darüber in der Zeitung: 1990, man höre und staune. Bisher gab es keine Änderungsvorhaben. Im Dezember 2019 kam es in Gegenrichtung durch die Enge in der Unterführung zu einem Radunfall mit Verletzungensfolgen.

Columbusstraße
Bild links: Der Radverkehr wird - für den Autoverkehr kaum erkennbar - plötzlich vom Radweg auf die Columbusstraße verschwenkt

Eine ähnlich gefährliche Situation findet sich auf der Columbusstraße zwischen Elbe und Borriesstraße. Dort wird der Radverkehr plötzlich auf die Straße geleitet. Es ist zwar erlaubt, mit Schrittgeschwindigkeit den Gehweg zu benutzen. dieser ist aber z.T. nur gute 2 m breit. Weiterhin fehlt an der Borriesstraße eine klar geregelte Möglichkeit der Überquerung. Hier verspricht der neue Koalitionsvertrag von 2019 die Anlage eines Radwegs. Da gilt es, die Politiker an ihren Worten zu messen.

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Nach Norden aus der Innenstadt - Wo geht´s weiter ?

Radelnd aus der City über die Lloydstraße - Verboten
Bild links: Verkehrsschild "Radfahrer absteigen - Fußgängerampel benutzen"

Haben Sie schon einmal genau hingeschaut, wenn man mit dem Rad aus der Fußgängerzone über die Lloydstraße weiter nach Norden fahren möchte? Da verbietet ein Verkehrsschild die Weiterfahrt. Man soll absteigen. Das ist nicht mehr zeitgemäß ! Bei einer Beobachtung von knapp 100 Radlern zeigte sich auch, dass sich niemand daran hält. Denn eigentlich kann man zusammen mit dem Fußverkehr gut die Ampel radelnd benutzen. Gut wäre es allerdings, eine eigene Furt für den Radverkehr zu haben, um Fußgänger und Radler sicher zu trennen. Der ADFC hat das schon lange gefordert. Aber es wird möglicherweise ein Jahrhundertprojekt, weil ein Aufstellbereich für den Radverkehr und eine neue Planung für die Ampelphasen samt Busphasen geschaffen werden müssen.

Barkhausen
Bild links: Blick von der Columbus- über die Lloyd- Richtung Barkhausenstraße

Aber auch im Bereich der Columbus-/ Barkhausenstraße kommen Radelnde nicht über die Lloydstraße, ohne abzusteigen. Obwohl es im neuen Viertel am Neuen Hafen ca 670 neue Wohnungen gibt, hört der Radweg aus der Columbusstraße an der Lloydstraße plötzlich auf. Die Ampel ist nur für Fußgänger ausgelegt. Eine Fortführung des Radweges mit einer sogenannten Furt gibt es nicht, obwohl im Bereich der Ampelanlage noch eine Haltelinie für Radfahrer gepflastert ist. Es gäbe 2 legale Möglichkeiten: Absteigen und das Rad über den Fußgängerüberweg schieben - unzeitgemäß in einer radlerfreundlichen Stadt. Oder mit dem Rad deutlich vor der Ampel auf die Fahrbahn fahren, die zwei hochfrequentierten Rechtsabbiegerspuren überqueren und auf der Geradeausspur der Fahrbahn radeln - nahezu selbstmörderisch. Eine kombinierte Rad- und Fußgängerampel würde Eindeutigkeit und Sicherheit schaffen. Es gibt somit KEINE legale Möglichkeit, die Lloydstraße radelnd zu überqueren.

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Denksport ?

Elbinger Platz
Bild links: Ein schwer verstehbares Dreieck und eine ziemlich schräge Haltelinie sollen am Elbinger Platz den Weg weisen

Bisweilen wird dem Radverkehr abverlangt, dass er noch während des Fahrens logistische Meisterstücke vollbringt. Die Wegführung von der Bismarckstraße in die Georgstraße zeigt für die nach links abbiegenden Radfahrer ein gepflastertes Dreieck auf dem Boden. Das hat man gefälligst weiträumig zu umfahren in der Art, dass man am Schluss vor der aufgezeichneten schrägen Haltelinie steht und dort auf die Ampelschaltung wartet. Wenn auch klug ausgedacht, ist dies für niemanden verständlich, zumal die schiefe Haltelinie eher wie eine Außenbegrenzung des Radweges wirkt. Auch wäre dieser elegante Schlenker nicht einmal mit einem kleinen Klapprad durchführbar, geschweige denn mit einem ca 2 m langen handelsüblichen Rad auf einer nur 90 cm breiten Radspur. Und am Schluss soll das Hinterrad auch so stehen, dass man dem rechtsabbiegenden Radverkehr nicht im Wege steht. Da hier aber das Verkehrszeichen Nr. 240 aufgestellt ist, muss der Radverkehr diesen Weg nutzen. Zu prüfen wäre, ob nicht für die links abbiegenden Radfahrer auf der Straße eine Radspur mit aufgeweitetem Aufstellbereich eingerichtet wird, wie etwa in der Borriesstraße.

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Konkurrenz mit Fußgängern

Riedemannstr1
Bild links: Riedemannstraße
Nansenstraße1
Bild links: Blick von der Nansenstraße

Auf dem ganz linken Bild erkennt man die Riedemannstraße mit Blick aus Norden auf Höhe der Einmündung der von links kommenden Nansenstraße. Auf der Riedemannstraße hat der Radverkehr einen Radstreifen zur Verfügung, der nicht benutzungpflichtig ist, aber gut und sicher Fuß- und Radverkehrsbereich trennt. Dieser Radstreifen endet plötzlich ohne weitere Hinweise. Bei der Bild-Vergrößerung erkennt man am rechten Bildrand eine Stange, auf der ist ein Verkehrschild befestigt. Das ist aber nicht erkennbar ist, weil es tangential angebracht ist. Gut zu sehen ist es nur für den Verkehr, der auf der Nansenstraße aus Richtung Georgstraße kommt und dann links abbiegen will (s. Bild daneben). Jetzt erkennt man ein Verkehrsschild, das dem Fuß- und Radverkehr gebietet, gemeinsam den Fußweg zu nutzen. Radfahrer dürfen also die Fahrbahn ab dieser Einmündung nicht mehr benutzen.
Das wäre alles nicht so schlimm, wenn es nicht so oft im Schaufenster Fischereihafen Veranstaltungen gäbe, zu denen viele Menschen hinströmen. Die Fußgänger können aber nicht erkennen, dass der Radverkehr verpflichtet ist, den Bürgersteig zu benutzen. So kommt es zu kritischen Situationen. Die Fußgänger sind empört über die anscheinend rücksichtlosen Radfahrer. Die Radfahrer, die aber die Regelung kennen, ärgern sich über Fußgänger, die schimpfen oder den Weg versperren. In der Regel benutzen aber die Radfahrer bei größerem Fußgängeraufkommen schon von sich aus die Straße, um die Fußgänger nicht in Bedrängnis zu bringen. Sie handeln dann allerdings aus Rücksicht auf andere verkehrswidrig. Eine einfach durchzuführende gut erkennbare Beschilderung würde hier Abhilfe schaffen. Vielleicht wäre es aber am sinnvollsten, den Radverkehr an dieser Stelle auf die Straße im Sinne eines sog. Mischverkehrs zu führen, auch wenn es die Autofahrer zwingt, langsam zu fahren. Ein Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h wäre in diesem Bereich ebenfalls nicht unsinnig.

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Verschlimmbesserungen

Friedrich-Ebert-Grashoffstraße
Bild links:Um die im Bild rechts sichtbare Fahrradampel zu bedienen, muss man zuerst an der Abbiegestelle vorbeifahren

Da gibt es schon seltsame Dinge, z.B. die Fahrradampel, die die Überquerung der Friedrich-Ebert-Straße in die Grashoffstrasse regelt. Eigentlich soll eine Fahrradsignalanlage ja schützen. An dieser Stelle sollen Linksabbieger auf einem 80 cm breiten Radstreifen zuerst an der Abbiegungsstelle mit abgesenktem Bordstein vorbeifahren, dann die Ampelschaltung betätigen und dann wieder ca 2 m rückwärtsfahren. Das ist schwierig genug, für Radler mit Anhänger oder Kindern auf dem Fahrrad unmöglich. Die Ampel ist auch leicht zu übersehen. Eine eigene Spur für Linksabbieger ist aus Platzgründen kaum möglich. Geradeausfahrende Radler müssen sich zwischen den wartenden Linksabbiegern und den Fußgängern durchmogeln. Für eine gute Lösung muss man etwas nachdenken, z.B. eine Linksabbiegerspur auf dem Bürgersteig und eine kurzstreckige geschützte Führung des Geradeaus-Radverkehrs auf der Straße und noch ein Vorsetzen der Ampelschaltung. Das wird teuer. .

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Erfolg im Kampf für einen Radfahrstreifen auf der Kennedybrücke

Konkurrenz von Fuß- und Radverkehr
Bild links: Bei zunehmendem Radverkehr wird es eng auf dem Gehsteig

Einen Streich hatte unsere Bürgervertretung den Fußgängern und Radfahrern bei der vorgesehenen Verkehrsführung auf der renovierten Kennedybrücke gespielt. Entgegen dem Expertenrat aus dem Technischen Rathaus wurde die Einrichung eines Radfahrstreifens von SPD und CDU abgelehnt. Die Reduktion der Kfz-Fahrstreifen von sechs auf zwei über Monate hatte keinen Stau provoziert. Ein Offener Brief an unseren Oberbürgermeister mit mehr als 1700 Unterzeichnern bewirkte, dass er im April 2019 die ADFC-Vertreter der Initiative zu einer Sitzung mit Beteiligung u.a.der Fraktionsvorsitzenden Sönke Allers (SPD) und Thorsten Raschen (CDU) einlud. Dort wurde eine Zwischenlösung für die Zeit der Sperrung der Alten Geestebrücke und nach anfänglichem Zögern der CDU dann erfreulicherweise am 2.5.19 in der Stadtverordnetenversammlung die Testung des Vorschlags des ADFC und der Bürger ab November 2019 beschlossen.
Ungeachtet dieses Erfolgs gibt es in Bremerhaven noch viel für den Radverkehr zu verbessern. Darum fand am 11.Mai eine Fahrraddemonstration mit ca 500 Teilnehmern in Bremerhaven statt unter dem Motto: "#MehrPlatzfürsRad - Für eine bessere Radverkehrssituation in unserer Stadt". Näheres ist der Website des ADFC-Landesverbandes zu entnehmen:
Link zur Bremerhaven-Seite des ADFC-Bremen

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Parkhaus Columbusstrasse - auch hier Erfolg nach 35 Jahren

Parkhaus
Bild links: Vorher
Parkhaus neu
Bild links: Nachher

1984 stand zum ersten Mal in der Zeitung, dass der Radverkehr an den Ausfahrten des Parkhauses Columbus-
center wegen eingeschränkter Sichtverhältnisse erheblich gefährdet ist. Im November 2019 wurde endlich ein roter Warnstreifen an den Ausfahrten geschaffen. Dafür hat der ADFC viele Jahre gekämpft, jetzt hat sich endlich der Erfolg eingestellt. Es bleibt zu fragen, warum das nicht schon viel früher ging. Diese fast unendliche Geschichte wirft kein gutes Licht auf viele gleichgültige Politiker.

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ADFC

Was kann man selber tun? - Problem-Melder - Arbeitskreis - Newsletter etc

Die Situation für Radelnde sollte sich in Bremerhaven unbedingt verbessern. Dafür engagieren sich die Mitglieder der Ortsgruppe Bremerhaven des ADFC. Folgende Möglichkeiten, sich mehr oder minder aktiv für den Radverkehr in Bremerhaven zu engagieren gibt es:
1. Mitteilung von Radverkehrsproblemen aller Art durch jede*n Bürger*in an den Bremerhavener ADFC über den Problem-Melder (mit dem Acrobat Reader zu öffnen). Wir interessieren uns für alles: Verbesserungsvorschläge, Gefahrenstellen, Beinahe-/Unfälle, Beinahe-/ Stürze bes. durch schlechte Wege/Straßen, etc.. Der Problem-Melder existiert seit Okt. 2019. Was bisher gemeldet wurde, ist unter diesem Link abrufbar.
2. Teilnahme an den Klönschnack-Sitzungen des ADFC Bremerhaven an jedem 1. Mittwoch im Monat 19.00 Uhr im Eine-Welt-Laden, Neue Straße 5 (auch für Nicht-Mitglieder)
3. Teilnahme an den Sitzungen des Arbeitskreises Radverkehr, auch für Nichtmitglieder (werden im Internet und Newsletter angekündigt, nächste Sitzung 29.1.20 19.00 Uhr, auch im Eine-Welt-Zentrum). Schwerpunkte sind aktuelle Prolemstellen und die Schaffung von Vorschlägen für ein besseres, lückenloses komfortables Radverkehrsnetz.
4. Der ADFC-Bremerhaven-Newsletter erscheint 4x/Jahr und berichtet u.a. über Probleme des Radverkehrs in Bremerhaven. Den jeweils neuesten Newsletter kann man per Klick auf diesen Link aufrufen. Wer ihn abonnieren will,kann sich anmelden unter dem hier anklickbaren Mail-Link.
Wer gerne wissen möchte, welche Probleme seit der Testphase und der allgemeinen Implementierung des Problem-Melders gemeldet wurden, kann dies unter dem zur Statistik des Problemmelders tun.
5. Eintritt in den ADFC hier der Link zum Beitrittsformular
6. Information der Bremerhavener Ideen- und Beschwerdestelle (Link s.u.)

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